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Montag, 4. April 2011
Das Appartement
chg, 23:24h
Das Appartement. So kann man unsere letzten drei Wochen in Cartagena treffend beschreiben. Wir leben für 300 Euro warm in einem 4000 Dollar Appartment. Die Wohnung gehört einem der reichsten Männer Kolumbiens, einem sehr alten Freund des Vaters von wiederum meinem Freund, mit dem wir hier, zusammen mit seiner Schwester aus den Estados Unidos, LEBEN.
Die Wohnung entwarf sich ursprünglich ein Architekt. Sie stellt den zweiten Stock eines kleinen Hauses, ist überall lichtdurchflutet, direkt am Meer, am Rand der beeindruckenden Altstadt gelegen, etwa 130 m² groß - so auch die Dachterasse – und am wichtigsten: überall sind Eisenringe in der Wand verankert, an denen man Hängematten aufhängen kann. Hier kann ich den folgerichtigen Satz „Eine Hängematte gehört zwischen zwei Bäume – oder in ein Guesthouse“ um diese Wohnung auf jeden Fall erweitern.
Sylvia und ich bewohnen eines von drei Schlafzimmern mit eigenem Bad und Abstellkammer. Überall hängen Ventilatoren an der Decke, der Fußboden ist aus einem gespachtelten (inklusive Fugen) sehr groben Travertin, die Wände und Decken sind weiß getüncht. Die Bäder sauber gefliest, Bett und Nachttische gemauert, verputzt und gestrichen. Wir haben einen kleinen Pool auf dem Dach, mit Blick auf die Skyline, oder Altstadt, oder Wasser, je nachdem wie man sich gerade herumräkelt, einen gemauerten Grill und wieder viele Möglichkeiten Hängematten aufzuhängen. Ich liege übrigens am liebsten im Wohnzimmer mit Blick auf Flur, Küchenein- und ausgänge und Wohnzimmer, oder unter dem Halbschatten spendenden Dach auf dem „Rooftop“. Je nach Bodenhöhe der Hängematte hat man auch hier wieder einen wunderschönen Ausblick.
Unsere Lieblingsküchengeräte sind der Mixer für alle möglichen Drinks und der amerikanische Kühlschrank, der auch Eiswürfel spendet. Leider hat er keine „Crushed Ice“- Funktion. Und wir haben keinen Cocktailshaker, den ich mir bei längerem Aufenthalt hier zulegen würde. Jeden Sonntag kommt eine Putzfrau, vor dem Haus steht der Wachmann und Hausmeister. Frisch gewaschene Wäsche ist nach 2 Stunden trocken.
Sylvia und ich haben uns jetzt dafür entschieden die Klimaanlage nachts im Schlafzimmer anzuschalten. So können wir die Raumtemperatur etwas herunterkühlen. Wir schlafen, je nach befinden, am liebsten bei 23 oder 24°C. Ein Umstand, der uns bei den angenehmen Temperaturen und in dem halbdunklen Raum, sehr lange schlafen lässt.
Unsere 26 Jahre alte Spanischlehrerin kommt alle paar Tage.
Direkt neben unserem Haus befindet sich eine, von einem Bayern geführte Kneipe. Der Mann verkauft zwar kein Pils, dafür aber Paulaner und Erdinger.
Morgen kommt mein Kumpel wieder aus der Amazonasregion von einem, sagen wir Schamanenmusikfestival.
Ansonsten kommen wir gut zurecht.
Wir wünschen euch allen alles Gute.





Die Wohnung entwarf sich ursprünglich ein Architekt. Sie stellt den zweiten Stock eines kleinen Hauses, ist überall lichtdurchflutet, direkt am Meer, am Rand der beeindruckenden Altstadt gelegen, etwa 130 m² groß - so auch die Dachterasse – und am wichtigsten: überall sind Eisenringe in der Wand verankert, an denen man Hängematten aufhängen kann. Hier kann ich den folgerichtigen Satz „Eine Hängematte gehört zwischen zwei Bäume – oder in ein Guesthouse“ um diese Wohnung auf jeden Fall erweitern.
Sylvia und ich bewohnen eines von drei Schlafzimmern mit eigenem Bad und Abstellkammer. Überall hängen Ventilatoren an der Decke, der Fußboden ist aus einem gespachtelten (inklusive Fugen) sehr groben Travertin, die Wände und Decken sind weiß getüncht. Die Bäder sauber gefliest, Bett und Nachttische gemauert, verputzt und gestrichen. Wir haben einen kleinen Pool auf dem Dach, mit Blick auf die Skyline, oder Altstadt, oder Wasser, je nachdem wie man sich gerade herumräkelt, einen gemauerten Grill und wieder viele Möglichkeiten Hängematten aufzuhängen. Ich liege übrigens am liebsten im Wohnzimmer mit Blick auf Flur, Küchenein- und ausgänge und Wohnzimmer, oder unter dem Halbschatten spendenden Dach auf dem „Rooftop“. Je nach Bodenhöhe der Hängematte hat man auch hier wieder einen wunderschönen Ausblick.
Unsere Lieblingsküchengeräte sind der Mixer für alle möglichen Drinks und der amerikanische Kühlschrank, der auch Eiswürfel spendet. Leider hat er keine „Crushed Ice“- Funktion. Und wir haben keinen Cocktailshaker, den ich mir bei längerem Aufenthalt hier zulegen würde. Jeden Sonntag kommt eine Putzfrau, vor dem Haus steht der Wachmann und Hausmeister. Frisch gewaschene Wäsche ist nach 2 Stunden trocken.
Sylvia und ich haben uns jetzt dafür entschieden die Klimaanlage nachts im Schlafzimmer anzuschalten. So können wir die Raumtemperatur etwas herunterkühlen. Wir schlafen, je nach befinden, am liebsten bei 23 oder 24°C. Ein Umstand, der uns bei den angenehmen Temperaturen und in dem halbdunklen Raum, sehr lange schlafen lässt.
Unsere 26 Jahre alte Spanischlehrerin kommt alle paar Tage.
Direkt neben unserem Haus befindet sich eine, von einem Bayern geführte Kneipe. Der Mann verkauft zwar kein Pils, dafür aber Paulaner und Erdinger.
Morgen kommt mein Kumpel wieder aus der Amazonasregion von einem, sagen wir Schamanenmusikfestival.
Ansonsten kommen wir gut zurecht.
Wir wünschen euch allen alles Gute.





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